DQR Niveau 6 Bachelor Professional Spezialist für den Handel

Geprüfter Handelsfachwirt (IHK) in Hannover

Der Handelsfachwirt ist die branchenspezifische Aufstiegsfortbildung für den Handel auf DQR-Niveau 6.

+49 176 20176358
DEKRA-zertifiziert (AZAV) Aufstiegs-BAföG: ca. 1.000 EUR Eigenanteil IHK-Prüfung, Hochschulniveau (DQR 6)
DQR 6
Bachelor-Niveau
12-18 Monate
Berufsbegleitend
100%
Förderung möglich
Handel
Branchenfokus

Für wen ist diese Weiterbildung?

Kaufleute im Einzel- und Großhandel, die Führungspositionen im Handel anstreben

Ideal für: Kaufleute im Einzelhandel, Großhandelskaufleute, Verkäufer und alle, die ihre Karriere im Handel voranbringen wollen.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Dreijährige kaufmännische Ausbildung im Handel + 1 Jahr Berufspraxis
  • ODER: Ausbildung zum Verkäufer + 2 Jahre Berufspraxis im Handel
  • ODER: 5 Jahre Berufspraxis im Handel

Die Berufspraxis muss in Verkaufstätigkeiten oder kaufmännischen Tätigkeiten im Handel erworben sein.

Prüfungsteile

Teil 1: Handelsmarketing, Beschaffung und Logistik

Schriftliche Prüfung

Teil 2: Handelslogistik, Außenhandel, Mitarbeiterführung und Qualifizierung

Schriftliche Prüfung

Teil 3: Situationsbezogenes Fachgespräch

Mündliche Prüfung

Karrierechancen & Gehalt

Typische Positionen

  • Filialleiter/in
  • Abteilungsleiter/in
  • Einkäufer/in
  • Category Manager/in
  • Selbstständigkeit

Gehaltsaussichten

Einstiegsgehalt
38.000 - 48.000 €
Mit Erfahrung
48.000 - 65.000 €

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Dauer & Kosten

Berufsbegleitend
12-18 Monate
Lehrgangskosten
2.500 - 4.000 €

Fördermöglichkeiten

  • Qualifizierungschancengesetz
    Förderung über den Arbeitgeber
  • Aufstiegs-BAföG
    Bis zu 75% Zuschuss
AZAV-zertifiziert
AZAV-zertifiziert
Geprüfte Qualität

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Handelsfachwirt (IHK) in Hannover: Aufstieg im Handel der Messestadt

Hannover zählt mit rund 536.000 Einwohnern zu den größten Städten Deutschlands und ist weit über die Landesgrenzen hinaus als Standort für Handel, Messen und Mobilität bekannt. Wer hier im Einzelhandel, Großhandel oder im handelsnahen Vertrieb arbeitet, bewegt sich in einem Marktumfeld, das Führungskräfte mit echtem kaufmännischem Tiefgang verlangt. Die Fortbildung zum Handelsfachwirt (IHK) bereitet dich in zwölf Monaten berufsbegleitend auf genau diese Verantwortung vor. Mit dem Abschluss auf DQR-Niveau 6 erreichst du das Niveau eines Bachelor Professional in Handel, anerkannt bundesweit und besonders gefragt in einer Stadt, deren Wirtschaft so stark vom Handel und dem damit verbundenen Logistik- und Dienstleistungssektor geprägt ist.

Karrierechancen in Hannovers Handels- und Wirtschaftsumfeld

Die Wirtschaftsstruktur Hannovers bietet für Handelsfachwirte ein breites Spektrum an Einstiegsmöglichkeiten. Continental betreibt am Standort Hannover nicht nur Produktion, sondern auch umfangreiche interne Handels- und Beschaffungsstrukturen, die erfahrene Fachkräfte mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund benötigen. Volkswagen ist über seine hannoversche Nutzfahrzeugsparte ebenfalls ein relevanter Arbeitgeber, der kaufmännische Führungspositionen im Einkauf und in der internen Leistungsverrechnung besetzt. TUI hat seinen deutschen Hauptsitz in Hannover und steht exemplarisch für einen Konzern, in dem handelsnahe Vertriebsstrukturen, Einkauf und Filialverantwortung täglich ineinandergreifen. Hinzu kommen die zahlreichen Handelsunternehmen, die von der Messeinfrastruktur der Stadt profitieren: Hannover ist Austragungsort der weltgrößten Industriemesse sowie der CEBIT-Nachfolger, was dauerhaft Unternehmen aus dem B2B-Handel und dem Großhandelsumfeld anzieht. Als Handelsfachwirt qualifizierst du dich für Positionen wie Filialleiter, Marktleiter, Einkaufsleiter oder Vertriebsleiter, mit einem realistischen Gehaltsrahmen zwischen 42.000 und 65.000 Euro pro Jahr. Wer heute in Hannover im Verkauf oder im mittleren Management stagniert, verbessert mit diesem Abschluss deutlich seine Chancen auf den nächsten Karriereschritt.

Förderung und Kosten: Was du in Niedersachsen wissen musst

Die Lehrgangsgebühr für den Handelsfachwirt beträgt rund 4.200 Euro. Über das Aufstiegs-BAfoeG, in Niedersachsen zuständig beim Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, kannst du einen erheblichen Teil dieser Kosten abfedern. Das Programm übernimmt 50 Prozent der Kosten als direkten Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss, und weitere 50 Prozent als zinsloses Darlehen. Wenn du die Prüfung erfolgreich ablegst, erlässt der Staat nochmals die Hälfte des Darlehensanteils. In der Praxis bedeutet das: Dein tatsächlicher Eigenanteil liegt nach Förderung und Darlehenserlass bei rund 1.100 Euro für den gesamten Lehrgang. Eine Meisterpräm­ie für diesen Abschluss gibt es in Niedersachsen nicht, aber der ohnehin niedrige Eigenanteil macht die Fortbildung auch ohne zusätzliche Landesförderung gut kalkulierbar. Den Förderantrag stellst du vor Lehrgangsbeginn, die Beratung durch SkillSprinters hilft dir dabei, alle Fristen und Unterlagen korrekt einzureichen.

Vollständig online: Lernen ohne Pendelaufwand

Der Lehrgang läuft komplett online, ohne Präsenzpflicht an einem festen Kursort. Das ist für Hannover besonders praktisch: Egal ob du in Linden, Misburg oder südlich der Innenstadt wohnst, du brauchst keine Fahrtzeit einzuplanen und sparst dir den Aufwand, nach der Arbeit noch quer durch die Stadt zu pendeln. Der Unterricht findet in Live-Webinaren statt, die du auch als Aufzeichnung nachschauen kannst, wenn Schichten oder familiäre Verpflichtungen den regulären Zeitplan einmal durchkreuzen. Das Format ist auf Berufstätige ausgelegt, die 20 bis 25 Stunden pro Woche neben dem Job investieren können. Du planst dein Lernen flexibel, ohne auf die Qualität eines strukturierten Lehrgangsplans verzichten zu müssen.

IHK-Abschluss und Prüfung: Was die IHK Hannover anerkennt

Die Prüfung zum Handelsfachwirt ist eine bundesweit geregelte IHK-Aufstiegsfortbildung und wird von der IHK Hannover abgenommen. Die IHK Hannover ist eine der größten Industrie- und Handelskammern Norddeutschlands und betreut tausende Unternehmen in der Region Hannover und im hannoverschen Umland. Der Abschluss trägt das anerkannte Kürzel (IHK) und ist damit für Arbeitgeber bundesweit unmittelbar einordbar. Auf dem Papier steht „Bachelor Professional in Handel", was in Stellenanzeigen zunehmend als gleichwertig zu einem hochschulischen Bachelor behandelt wird. Für dich bedeutet das: Du bewirbst dich mit einem Abschluss, der von Personalverantwortlichen bei Continental, in der Handelsbranche rund ums Messegelände oder in mittelständischen Handelsunternehmen der Region direkt verstanden wird. Die Prüfung gliedert sich in schriftliche Klausuren und eine mündliche Prüfung, auf die der Lehrgang gezielt vorbereitet. Wer die Voraussetzungen mitbringt, eine kaufmännische Ausbildung im Handel plus mindestens ein Jahr Praxis oder drei Jahre einschlägige Berufserfahrung, kann unmittelbar mit dem Lehrgang beginnen.